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Umwelt

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Frage: Ist Biosphere Connections eine Antwort auf die Kritik an den Treibhausgasemissionen der Airlines?

Antwort: Nein. Biosphere Connections war schon seit langer Zeit geplant. Die Partnerschaft wurde erstmals 2001 vorgeschlagen, jedoch auf Grund der traumatischen Ereignisse von 9/11 verschoben. Biosphere Connections unterstützt auch das "Environmental Commitment Statement", das die damals 9 Mitgliedsgesellschaften der Star Alliance gemeinsam im Mai 1999 abgegeben haben - die Befürwortung seiner Richtlinien ist immer noch ein wichtiger Faktor für die Aufnahme in das Star Alliance Netzwerk. Biosphere Connections ist daher auch Ausdruck für die Verpflichtung der Mitgliedsgesellschaften, soziale Verantwortung und Umweltbewusstsein in alle Bereiche der Airline-Industrie zu integrieren.

Frage: Ist Biosphere Connections ein Programm zum CO2-Ausgleich?

Antwort: Nein. Biosphere Connections hat sich dem Erhalt der Biodiversität verschrieben, nicht nur in ökologischer Hinsicht sondern auch im Sinne des sozio-ökonomischen Nutzens für Gesellschaften - insbesondere für jene, deren Existenz unmittelbar von der Biodiversität abhängt. Darüber hinaus haben zahlreiche Mitgliedsgesellschaften der Star Alliance Programme zum CO2-Ausgleich eingeführt, wie z.B. SAS, Spanair und Blue 1. Weitere werden folgen. Wieder andere haben Programme eingerichtet, bei denen (gesammelte) Meilen für wohltätige Verbände und nicht-staatliche Organisationen gespendet werden. Ein solches Programm ist z.B. Air Canadas ‘"Beyond Miles", das im ersten Jahr über 29 Millionen Aeroplan-Meilen an wohltätige Organisationen wie "Ingenieure ohne Grenzen" oder "Ärzte ohne Grenzen" gespendet hat. Ähnliche Programme werden bei Lufthansa, Austrian, SWISS, LOT Polish Airlines, Croatia Airlines und Adria Airways (Miles & More); Thai Airways (Miles for Merit); United (Mileage Plus Charity Miles) und US Airways (Miles of Hope) betrieben. Biosphere Connections stellt eine Ergänzung zu diesen Programmen dar und bietet einen Rahmen für bessere Kommunikation und Vernetzung innerhalb des Bündnisses - um Gesellschaften nah und fern Know-How und Ressourcen zur Verfügung zu stellen und ihnen damit zu helfen. Wer weiß, in welche Richtung sich Biosphere Connections in Zukunft entwickeln wird? Wir werden unseren Partnern auf jeden Fall aufmerksam zuhören und alles dafür tun, dass die Mitgliedsgesellschaften der Star Alliance und deren Kunden sich wie verantwortliche "Unternehmensbürger" verhalten.

Frage: Wie kann die UNESCO und deren Organisationen von dieser Initiative profitieren?

Antwort: Biosphere Connections bietet z.B. Leitern von Biosphärenreservaten und Feuchtgebieten Kurse und Workshops vor Ort an, in denen Ihnen Wege aufgezeigt werden, wie sie den Artenreichtum in ihrer Region erhalten können und das Bewusstsein für die Bedeutung ihrer Arbeit bei Regierungen, Unternehmen, sozialen Verbänden und den Medien  schärfen können.

Außerdem sollte man die große Stärke des Star Alliance Netzwerks, mit allen Interessensgruppen zu kommunizieren, nicht unterschätzen. Film-Vignetten werden auf Flügen gezeigt und Informationen via Webseiten und Boardmagazinen übermittelt - unsere Partnerorganisationen schätzen diese Möglichkeit, ihre bedeutende Rolle beim Schutz der natürlichen Ressourcen publik zu machen, sehr.

Frage: Wie viel kostet die Partnerschaft und für welche Dauer gilt sie?

Antwort: Wir möchten an dieser Stelle keinen Geldwert für die Trägerschaft bekannt geben, da ein großer Teil der Unterstützung in Sachspenden, Flugtickets und kommunikativen Dienstleistungen erfolgt.  Nichtsdestotrotz leistet das Star Alliance Netzwerk einen bedeutenden Beitrag zu der Finanzierung des Projektes, an dem sich im Übrigen alle Mitgliedsgesellschaften der Star Alliance beteiligen. Die ursprünglich festgelegte Dauer für das Projekt ist 3 Jahre. Wir hoffen jedoch sehr, dass wir nach einer gründlichen Prüfung und Bewertung durch alle Partner das Projekt um viele weitere Jahre verlängern können.

Frage: Was möchte Biosphere Connections erreichen?

Antwort: Das Star Alliance Netwerk teilt die langfristigen Ziele dieser Organisationen, da nachhaltige Entwicklung und insbesondere der Erhalt der Biodiversität ein wichtiges globales Ziel ist, nicht zuletzt in den 162 Ländern, die von den Star Alliance Mitgliedsgesellschaften angeflogen werden. Mit unserer Unterstützung möchten wir den Organisationen helfen, ihre Arbeit zu machen, insbesondere den Feldforschern, die vor Ort für die Betreuung und Bewahrung von Biosphärenreservaten, Feuchtgebieten, Nationalparks und Welterbestätten zuständig sind. Ebenso können diese Organisationen den Star Alliance Mitgliedsgesellschaften helfen, mehr für die Umwelt und für eine nachhaltige soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu tun, nicht nur in den Ländern, die sie anfliegen, sondern global betrachtet.

Frage: Weshalb hat sich das Star Alliance Netzwerk dazu entschlossen, eine Partnerschaft mit diesen Organisationen einzugehen?

Antwort: Das Star Alliance Netzwerk war auf der Suche nach erfahrenen, glaubwürdigen und international anerkannten Organisationen, die im Bereich des Umweltschutzes tätig sind, inklusive der UNESCO mit ihrem United Nations Status. Alle drei Organisationen verfügen über ein weitreichendes internationales Netzwerk, welches das Star Alliance Netzwerk vervollständigt. Diese Arbeit zur Unterstützung nachhaltiger Entwicklung ist weltweit anerkannt. UNESCO: ‘Man & Biosphere Programme’ (MAB) – Sitz in Paris. • World Conservation Union (Weltnaturschutzunion, IUCN) – Sitz in Gland, Schweiz. • Ramsar-Feuchtgebiete - ein von mehreren Regierungen in Ramsar, Iran, unterzeichneter Vertrag – Sitz in Gland, Schweiz

Frage: Was können die Passagiere tun? Geld in einen Umschlag stecken?

Antwort: Wir möchten keine Spenden. Wir möchten lediglich Passagiere und Personal bitten, sich über Biosphärenreservate, Welterbestätten und Ramsar-Feuchtgebiete zu informieren und ihren eigenen Einfluss auf die Umwelt zu bedenken, wenn Sie auf Reisen gehen, sei es beruflich oder privat. Wir möchten unsere CO2-Bilanz verbessern und suchen nach Möglichkeiten, ‘wie wir unsere aktuellen Emissionen durch eine Reduktion der Emissionen an anderer Stelle kompensieren können. Unsere Experten und Partner sehen viele Möglichkeiten für die Zukunft.

  • Adria Airways
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